Die DLRG Stormarn e.V. ist ein gemeinnütziger, selbständiger Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat:
Diese Arbeit erfolgt im Kreis Stormarn durch die DLRG Stormarn e.V. mit den örtlichen Bereichen Bad Oldesloe, Bargteheide und Trittau sowie durch die DLRG Ahrensburg e.V., die DLRG Barsbüttel e.V. und die DLRG Reinfeld e.V. Die Arbeit wird ausschließlich von ehrenamtlichem Personal erbracht.
Gemeinsam für alle diese DLRG-Gliederungen im Kreis Stormarn hat die DLRG Stormarn e.V. eine Einsatzgruppe gebildet, die sich in eine Sanitätsgruppe, eine Bootsgruppe und die Rettungshundestaffel gliedert.
Alle Einheiten der Einsatzgruppe sind bei der Kreisleitstelle Stormarn gelistet und können über die Notrufnummer 112 alarmiert werden. Die Rettungshundestaffel ist außerdem auch bei der Kreisleitstelle Herzogtum Lauenburg gelistet.
Sanitätsgruppe und Bootsgruppe wirken im Rahmen des Katastrophenschutzes und der Gefahrenabwehr im Kreis Stormarn mit. Die Rettungshundestaffel steht jederzeit für die Personensuche zur Verfügung. Der Einsatz ist kostenfrei.
Die Rettungshundestaffel der DLRG wurde am 01.03.2005 gegründet.
Sie besteht zzt. aus zehn geprüften Rettungshunden mit entsprechenden Hundeführern, einer Ärztin, und zwei Rettungsassistenten sowie einem Rettungssanitäter. Weitere Hunde befinden sich in der Ausbildung.
Drei Einsatzleiter stehen an verschiedenen Standorten im Kreis Stormarn und im Kreis Herzogtum Lauenburg für den Notfall zur Verfügung, um im Einsatzfall möglichst zeitnah vor Ort zu sein.
Durchschnittlich sind die ersten Teams mit Rettungshunden 30 Minuten nach Alarmierung vor Ort. Die Rettungshundeteams fahren mit ihren Privatwagen direkt zum Einsatzort.
Die Rettungshundestaffel verfügt leider noch nicht über Sonderrechtsfahrzeuge.
Die Einsatz-Rettungshundeteams sind alle erfolgreich in der Flächensuche geprüft. Einige Hunde sind auch für die Suche in Trümmern geprüft. Die Prüfungen müssen jährlich wiederholt werden. Die Hundeführer und die übrigen Mitglieder der Rettungshundestaffel sind ausgebildet in Erster Hilfe und Sanitätsdienst, in psychologischer Erster Hilfe, im Umgang mit Karte, Kompass und Funkgerät, in Erster Hilfe am Hund und Kynologie sowie in Einsatztaktik.
Ausbildung
Die erste Prüfung in der Reihe der Ausbildung zum Rettungshundeteam ist die Eignungsprüfung, in der grundlegend festgestellt wird, ob der Hund und der Hundeführer für die Rettungshundearbeit geeignet sind. Anschließend folgt die Vorprüfung. Bei dieser hat das angehende Rettungshundteam schon eine kleine Suche zu absolvieren, wobei der Rettungshund seine Geschicklichkeit an diversen Geräten wie z.B. waagerechter Leiter, Gerüst, Tunnel und Wippe zeigen und seine Sozialverträglichkeit gegenüber Hunden und Menschen beweisen muss.
Die Prüfung in der Flächensuche qualifiziert den Hund zum geprüften Rettungshund. In der Flächenprüfung sucht der Hund mehrere Personen in unübersichtlichem Gelände. Personen, die hocken, sitzen oder liegen zeigt der Rettungshund z.B. durch Verbellen an, bis der Hundeführer bei ihm ist und die gefundene Person versorgen kann.
Die Rettungshundeprüfung muss ebenso wie die Begleithundeprüfung jährlich wiederholt werden.
Körperlich geschickte Rettungshunde mit guten Ergebnissen bei der Gerätearbeit können die Trümmerprüfung ablegen. Hierbei muss der Hund selbständig in Trümmern Menschen suchen und anzeigen. Erst nach der Anzeige durch den Rettungshund (z. B. durch Verbellen) betritt der Hundeführer und weiteres Personal den Trümmerkegel, um die Menschenrettung durchzuführen.
Wir beabsichtigen geeignete Rettungshunde der DLRG anschließend an die Wasserortung heranzuführen.